Funk-Blitzauslösung: Kabellose Freiheit

Die drahtlose Blitz-Auslösung mit Funk hat sich in den meisten professionellen Fotostudios durchgesetzt und ist mittlerweile auch für den Hobby-Fotografen zu halbwegs erschwinglichen Preisen erhältlich. Funk-Blitzauslöser gibt es bereits ab EUR 40,-, erst zusätzliche Komfort-Extras treiben den Preis in die Höhe. So erlaubt der „Elinchrom EL Skyport“ Funkauslöser (siehe Foto) bei den hauseigenen „Elinchrom“-Studioblitzen die Einstellung der Blitzstärke bequem vom Kamera-Sender aus. Steuern lassen sich bis zu vier Kanäle getrennt oder gemeinsam, eine zusätzliche USB-Erweiterung erlaubt die Fernsteuerung der kompletten Blitzanlage über PC oder Laptop. Die Fernsteuerung der Blitzstärke entpuppt sich speziell bei hoch positionierten Blitzköpfen als unschätzbare Hilfe, bei Decken-Montage ist sie fast unverzichtbar. Einziger Nachteil: Die Funk-Auslöser benötigen aufgeladene Batterien, die natürlich immer zum unpassendsten Zeitpunkt leer werden. Ein zusätzlicher Akkusatz ist daher empfehlenswert.

Blitz völlig losgelöst – mit Servo-Blitzauslöser

Ein Servo Blitzauslöser reagiert durch seine eingebaute Fotozelle auf einen ausgelösten Hauptblitz und zündet ohne Zeitverzögerung den aufgesetzten Zweitblitz. Ideal ist diese Methode bei allen Kameras, die weder einen Blitzschuh noch einen Blitzkabelanschluss („Synchronbuchse“) besitzen.

Foto-Zubehör: Blitz völlig losgelöst – mit Blitzkabel

Der erste Schritt zur kreativen Blitzlicht-Fotografie ist die technische Möglichkeit, ein oder mehrere Blitzgeräte unabhängig von der Kamera rund um das Aufnahme-Objekt zu platzieren. Will man „Herr des Lichtes“ werden, kann man getrost die Blitzlicht-Automatik abschalten. Dank des Kamera-Displays lassen sich notwendige Korrekturen sofort erkennen. Somit sind die teuren Blitz-Synchronisations-Kabel zur Übertragung aller Automatikfunktionen nicht notwendig. Die Lösung mit einem einfachen Blitzkabel reicht vollkommen.